nach einer Motorwäsche lief der dicke unrund und die Power war nicht mehr in vollem Umfang vorhanden.
Also habe ich die Zündkerzen erneuert.
Zündbrücke los schrauben…..Abziehen….
weg…
Bei der zweiten Zündkerze kam mir das komisch vor wie diese im Vergleich zu den anderen aussieht. Man muss beachten ich Fahr nicht täglich. In der ´neuen´ Situation bin ich lediglich nach dem Waschen eine größere runde gefahren und zwei mal in den Wald. Also vielleicht 200 Km.
So sah die meiner Meinung nach ´komische´ aus:
So die anderen alle:
Nach dem Wechsel aber keine Verbesserung der Situation. Dann habe ich mich im Forum durch gelesen – das Thema Fehler nach Motorwäsche ist ja nicht so neu
Also zum ´guten´ gefahren und in der Werkstatt mal Fehler auslesen lassen. Nix. Alles gut sacht er.
Na dann mal auf die Pirsch. Er läuft unrund also Sprit oder Luft. Dachte ich mir. Natürlich keine Ahnung wie da was geht. Also alles Fotografieren und dann mal ein lesen ist die Geschichte. Okay die bekannten Verdächtigen können nur
Zündung:
So schlimm kann die Motorwäsche garnet gewesen sein…is ja alles noch schlammig
Benzineinspritzbrückendings da:
Okay. Kabel und Düsen messen…Aber vorher durch nummerieren…
Drosselklappe mit Stellmotor, TPS und MAP Sensor:
So sieht die aus. Rechts dran ist der MAP Sensor, Links der leer lauf Stellmotor und oben der TPS Sensor.
Was man so für Begriffe lernt wenn man einen Jeep Fährt :o)
Alles was um meine Drosselklappe herum ist habe ich im ersten Schritt mal ausgelassen. Die Einspritzventile sollten dann das erste opfer meiner ´werkelei´ werden.
Die Stecker frei gemacht und nach und nach mal abgezogen und wieder drauf gesteckt. Versucht zu starten mit drei Töpfen, vier ect.
Düse 1 …Stecker 1….
Siehe da ein Ergebnis. Die zweite Düse bringt keinerlei Veränderungen in der Laufruhe und gemeinsam mit zwei anderen auch kein starten. Wähle ich die letzten drei Ventile startet er.
Also habe ich bei den beiden ersten den Stecker mal vertauscht um zu sehen ob es am Saft liegt. Nö. Stecker der zweiten auf Düse eins und es läuft. Vielleicht hat die zweite Düse was weg. Würde ja auch zur Zündkerze passen. Die sieht zumindest anders aus.
Dann habe ich den widerstand bei den Einspritzdüsen gemessen.
Alle 6 Düsen 12,8 Ohm widerstand.
Das man das so nicht prüfen kann wurde mir dann auch erst später klar als ich die weiteren Hinweise von sachkundigen Jeepern gelesen habe…..
Ist das überhaupt logisch das durch eine Motorwäsche ein Einspritzventil sich verabschiedet oder ist es einfach nur verstopft? Sieht ja nicht so aus als würde da irgendwie Dreck reinkommen können??
Wenn man sich anschaut das es auf die tollen Einspritzdüsen von Bosch 30 Jahre Garantie gibt – hm. Vielleicht das falsche Opfer.
Es gibt sogar n Upgrade :o) Jetzt weiß ich auch mal was die Düsen so leisten müssen:
Dann bekam ich von einem netten Kollegen aus dem Jeep Forum einen Tipp bezüglich des TPS Sensor.
mit allen mitteln…
Danke Werner !
weißer Stecker auf TPS Sensor
Also hab ich gemessen:
dieses Bild ist ein Beispiel eines Messgerätes. Es zeigt nicht die in diesem Blog genannten Spannungs- und Ohmwerte – wobei es doch direkt an den Aktivitäten beteiligt war. :o)
Die drei Kabel am TPS (Stecker vom TPS abgezogen und kein Bild gemacht)
Rot1 5,16 V
Rot2 4,7 V
Schwarz 0 V
In Rot1 ne Stecknadel als Verlängerung zum Messen – Stecker drauf – Zündung an:
0,82 V Drosselklappe öffnen – ganz offen 4,03 V
TPS und Motorsteuerung am Stecker scheinen ok zu sein. Zumindest ist Saft da und der Wert verändert sich wenn man die Drosselklappe bewegt.
Im Zuge dessen habe ich mir alles genau angeschaut.
Aha. So sieht ein MAP Sensor aus wenn er vom Ausflug noch völlig verdreckt ist.Das muss wieder auf die Drosselklappe….
Also die Zündung. Wie soll man da bei diesem Zündbrückenteil schauen ob er überall zündet oder nicht?
Des geht doch ga net….
Alles wieder dran gebaut. Alle Stecker nochmal überprüft.
Starten und hoffen das ein Wunder geschieht. Ja man könnte es wunder nennen als der Öldruck kurz nach dem starten auf 5 Bar (3,1 Bar sind normal) hoch geht und der Motor läuft kurz knatternd – die Ventile klappern. Ahhh was ist jetzt passiert? So eine sch… Was muss ich auch immer selber rumfummeln. Vielleicht muss er jetzt sogar in die Werkstatt geschleppt werden. Irgend wann schmeißt mich der ADAC eh mal raus :o)
Als ich dann eine Nacht darüber geschlafen hatte und mein Kollege am nächsten Tag mit drauf schaut stellten wir fest das eine Zündkerze nicht richtig gesessen hat. Klar. Zündbrücke wieder ab – Kerzen alle nochmal raus und sachte wieder rein – 28Nm drauf und Zündung?!?
Ja er läuft. Zwar immer noch auf fünf Töpfen aber ich kann ihn in die Werkstatt fahren und muss nicht schleppen.
Schon logisch dachte ich mir dann. Wenn die Zündkerze nicht richtig sitzt das zieht er da Luft – kann keinen Öldruck aufbauen – also klappern die Ventile. Vielleicht hätte ich doch in die KFZ Branche gehen sollen.
Also zurück zur Realität. Es ist jetzt eine Woche vor der diesjährigen Pfingsttour. Wenn der Jeep nicht läuft keine Pfingsttour. Der zusätzlich vorhandene Airbag Fehler wurde über das Steuergerät als defekter Hupenschleifring angezeigt. Also muss der auch neu bevor sich der Tempomat auch noch verabschiedet. Das hängt da irgendwie zusammen.
So dachte ich mir dann doch lieber mal in die Werkstatt. Die machen das schneller wie ich. Schade eigentlich – ich denke die Aktion zwischen Lenkrad und Lenksäule wäre auch ein schöner Beitrag geworden.
Ist doch der schönste am platz :o))
Abschließend muss ich sagen, auch wenn nicht wirklich erfolgreich, habe ich doch viel gelernt. Jetzt weiß ich wo alles sitzt und wie es zusammen spielt und konnte Optimierungen identifizieren.
Erstmal keine Motorwäsche mehr. :o)
Gut ist das die Jungs in der Werkstatt die Kompression gemessen haben. Alles gut. Am Kopf hat er nix.
Also neue Zündbrücke rein. Schleifring erneuern und die Pfingsttour kann kommen….
Als Vorbereitung auf die dieses Jahr bevorstehenden Touren und um das neu eingebaute Fahrwerk auf Herz und Nieren zu testen dachte ich mir man könnte ja mal in so eine Kiesgrube fahren. Da Eisenberg Richtung ´alte´ heimat liegt bot sich das an. Für 15€ pro Fahrzeug nicht zu teuer für so einen riesen Sandkasten.
Dreck, Männer und Jeeps :o)
Natürlich waren auch andere Offroader da. Aber man konnte schon klar erkennen das die unterschiedlichsten Jeeps in der Überzahl waren. Anfänglich war ich doch noch etwas schüchtern. Überrascht hat mich auch was da morgens schon für eine Schlange anstand.
Wow…es geht langsam voran…
Natürlich trifft man da auch den ein oder anderen aus den einschlägigen Foren. Diesen Dachträger habe ich doch schon mal gesehen? Natürlich. Der Kollege hatte den Bau gepostet. Kurzes plaudern was kann dein Jeep was kann meiner. Schnell waren wir uns einig das wir ziemlich geile Autos haben :o) Natürlich ist mit seinem Gefährt nochmal mehr möglich.
Netter pre FL Cherokee mit 3,5 zoll Fahrwerk….
Die zeit die man wartet kann man ja auch nutzen – also zack die JKS Koppelstangen ausgehängt. Schön wie leicht das geht. Mit Kabelbinder ´hochgebunden´. Nun ist die Vorderachse frei und es gilt zu prüfen ob die Reifen bei voller Verschränkung am Radkasten schleifen der nicht. Natürlich fährt der dicke sich dann wie eine Badewanne. Aber im Gelände sollte sich herausstellen das es einfach perfekt ist.
Zur Erinnerung das sind die Koppelstangen für die nicht ganz so technisch versierten unter euch. Also so Leute wie mich :o))))
Damit ich die Dokumentation meiner Exkursionen besser im Griff habe ich mir ne Aktion Cam geleistet. Diese galt es natürlich auch zu testen. Schönes teil. Macht HD Videos und man kann sie am Dachträger fest machen. Ist kein schiki mikki teil aber tut was es soll. Da mein Handy das letzte Jahr in Kroatien gefühlte hundert mal im Auto herum geflogen ist musste ich mich da verbessern.
Also rein ins Gelände und die erste strecke checken. Natürlich noch sehr vorsichtig und etwas unbeholfen. Wann fährt man schon mal aus der vollen Verschränkung aller vier Räder auf ein Gefälle um dann wieder genau so in der Steigung heraus zu kommen.
Schön langsam…weiter……naja halb so wild
Das erste Video:
Super wie viel platz da jetzt zwischen Rad und Radkasten ist:
:o)
Jetzt muss natürlich auch der Böschungswinkel getestet werden. Setzt er auf oder nicht. Wenn er aufsetzt reiß ich mir den Auspuff ab? :o) Mal sehen was passiert. Hm. Erst mit der Anhängerkupplung beim rein fahren aufgesetzt. Kein Thema denn die ist direkt mit dem rahmen Verschraubt. Hoch. Uiui jetzt wird es eng. Wieder zurück. Hm so stand der dann da de Ex…. Hinten die Anhängerkupplung im Dreck. Zurück is nich mehr.
Hm… un jetzt ? Im Grunde wäre ein neuer Auspuff so schlecht nett :o)))
Hier das Video aus der Dach Perspektive dazu…. man achte auch auf das Blaue etwas rechts im Video – der hat Spass :o)
So dreht man dann halt seine runden und schaut was es denn so alles zu entdecken gibt. Natürlich gab es auch eine Pfütze. Year! – was ist schon ein sauberer Jeep wenn er so richtig dreckig gemacht werden kann? :o)
Das spritzt noch net richtig …year!Schon besser…
Brum brumm….
langsam…weiter…einschlagen….weiter…und rum…
Das video dazu:
Verschränkung ist ein Thema. Auch abfahrt runter und direkt in die Kurve. Machst du das falsch – zack – und irgendwas geht kaputt.
Ja ja – im Dreck spielen kann so schön sein.
🙂Noch mehr …Schä dreckischScheeGeil is ja man sieht überhaupt nix bei so einem huckel…hochhöher…runter geht auch….und die Achse fühlt sich frei:o)
Okay jetzt Hunger. Also erstmal schön ´Worscht´ un Steak von den freundlichen Vereinsmitgliedern. Autos angucken und Essen. Satt und weiter. Nicht zu viel zeit verschwenden….
Bei dem vielen verkehr muss man natürlich auch aufpassen und sich immer gut umschauen ob da grad von oben etwas kommt. Der Kollege im Weißen Jeep am Ende des Videos hat sich zich mal bedankt :o) War schon ein gewusel. Mal ein Eindruck davon:
Ja das war ein sehr schöner Tag. Als Fazit würde ich sagen – Fahrwerkstechnisch alles richtig gemacht. Reifen nach wie vor Top. Der Cam muss ich noch beibringen das alles in einer Geschwindigkeit aufgenommen wird. Was die Koppelstangen betrifft bin ich froh das ich die eingebaut habe. Ohne die Dinger aushängbar zu haben hätte nach meiner Ansicht das Fahrwerk nur halb so viel gebracht. Jetzt alle Schrauben und teile Prüfen ob noch alles da sitzt wo es soll. Denke der Stoßdämpfer vorne rechts hat sich bissel gelockert. Besser jetzt wie auf einer Tour.
Guter Test für die verbaute Technik und den bekloppten Fahrer :o)
Vorbereitend auf die anstehenden Touren dieses Jahr und vor dem Hintergrund das bei unserem Indianer die Dämpfer durch sind haben wir uns für ein Fahrwerk entschieden. Dann kommt er auch gleich etwas höher und das Fahrgefühl wird sich on- sowie offroad enorm verbessern.
Vorher…Nachher
Die Entscheidung ist auf ein trail master 2″ Höherlegungsfahrwerk inkl. Lenkungsdämpfer gefallen.
Es wird sicher spannend die Teile zu Verbauen. Auch die Optik ist mit Sicherheit nicht zu vernachlässigen :o) Natürlich wird der Einbau innerhalb dieses Beitrags dokumentiert. Bestellung ist heute raus.
Jetzt wird er untenrum erstmal im Rostlöser Schwimmen.
Okay. Jetzt Einbauanleitung zur Hand. Auto hinstellen und aufbocken.
Sollte es regnen ab mit dem Heck in die Garage. Ganz rein passt er net. Kein platz zum Schrauben.Erstmal kucken wie das da so aussieht.
Im Grunde ja ganz einfach.
Blattfeder von der Achse lösen. Also die vier Schrauben weg dann ist auch der Stabi frei. 19ner Muttern.Oben 13ner Schrauben.Unten 19ner Mutter.Ups da steht ja ein Flens :o)Blattfederbolzen. 21ger Mutter. Ja 21!!
Also ran und alles Abschrauben. Die Blattfederhalterung zur Achse war kein Thema. Lief alles wie butter.
Ruck....zuck
Die Platte hat ne Nummer. Wen es interessiert hier das Bild:
Wichtig dabei ist das jetzt schon unter der Achse ein zusätzlicher Wagenheber platziert ist damit diese nicht abstürzt.
Also hoch und mit einem Bock abstützen.
Als nächstes der Stoßdämpfer.
Erst unten
Dann oben. Und Zack ohne großen Aufwand die erste Schraube abgerissen.
Unteres Gewinde im Bild. Da steckt die Schraube.
Toll. Was jetzt? Hm könnte M8 Gewinde sein. Nein ist 5/16tel Zoll. Suuper. Zum Glück einen Kompetenten Freund dabei der Gewindeschneider hat die schon seid Jahren einen guten dienst tuen. Also Schraube raus bohren und 5/16tel Gewinde wieder rein schneiden. Die Schrauben haben keine Nummer auf dem Kopf die die Festigkeit angeben. Bei uns würde man sagen ´mukefuck´ Schrauben die man natürlich nirgends einfach so bekommt. Das es Freitag und früh am Tag ist weiter. Ran an die Blattfedern.
21ziger Bolzen der links im rahmen Verschraubt ist. So weit ist er raus gegangen. Dann ging nix mehr. Hülse der Blattfedergummis verknüdattelt…Hinterer Bolzen – Mutter ging Einwand frei ab Bolzen frei.Aber! Die Anhängerkupplung im Weg. Nix mit Bolzen nach rechts rausziehen….
Wie war das mit dem Flens? Erstmal eine rauchen. Überlegen. Dann beim ´netten´ Chrysler Händler um die ecke vorbei Blattfeder bolzen und Stoßdämpfer schrauben bestellen. Die Anhängerkupplung un eingeweicht abschrauben – neeee….
Als nächstes den vorderen Bolzen mit der Flex weg flexen und tütteln in der Hoffnung das die Feder kommt. Natürlich nicht. Dann Blattfederkopf abflexen und tütteln. Geht nix weil der Führungskopf des Bolzen noch im Gewinde hängt und die Sau einfach nett will :o)
Kuckst du links Schraube in rahmen.Den Kopf mit ner Schraubzwinge Fixieren und mit der großen Flex ran. Nach schneiden.
Bis dahin gut. Vorderer teil der Blattfeder ist ab. Gewinde M14 im Rahmen zur Sicherheit nochmal nach schneiden damit der neue Bolzen sich auch wohl fühlt.
Ja der Hintere Bolzen.
Dort ist nix mit Flexen weil kein Platz. Also mit der Eisensäge dem Bolzen zu leibe Rücken. Fühl sich an wie wenn man aus dem Knast ausbrechen will. Hätte ein Youtube Video dazu machen sollen 🙂 Dann war sie auch endlich raus.
Also wie verhält sich das mit der neuen Blattfeder? Buchsen rein. Gut fetten!!
Langzeitfett. Wieso nicht :o)
Interessant war das da noch vier kleine Buchen dabei waren die nicht passen. Also rein mit den Dingern.
Den Dreck wegdenken 🙂Geht gut rein. Zum auseinander machen der Buchsen war vorsichtiges tütteln am Schraubstock notwendig.
Jetzt endlich mal das erste neue Teil reinlegen. Allerdings auf Grund fehlender Bolzen – Feierabend.
Schee….
Die Blattfeder muss natürlich jetzt in den Rahmen und den hinteren Schäkel rein.
Also Schäkel los schrauben und so weit wie Möglich nach vorne drücken.Und vorne am rahmen reinfuddeln…
Klappt ganz gut. Jetzt kommen natürlich die Herausforderungen – wie den hinteren Bolzen ganz reinbekommen da durch die Lage des Schäkels der Bolzen an der Anhängerkupplungsschraube ansteht. Weiter die korrekte Mitte auf der Achse finden. Inkl. dem Achskeil. Der nippel zum Vermitteln der Blattfeder lässt inkl. Achskeil gerade mal 1mm überstand um das Loch der Achse zu finden.
Alles noch bissel scheb…
Also schauen wir uns tief in die Augen und werden uns klar das die andere Seite auch raus muss damit wir genug spiel mit der Achse haben. Glücklicherweise gingen die Blattfederbolzen sehr gut raus. Die an der an der hinteren Seite zur Anhängerkupplung abgeflext und gut. Natürlich ist beim Stoßdämpfer auch eine der oberen 13ner ´mukefuck´ Schrauben abgerissen. Das nach schneiden des 5/16tel Gewindes war auch nicht erfolgreich. Also kurzerhand ein M10 Gewinde reingeschnitten und ne Schraube zurecht gemacht.
Tüdel – tüdel. Die hält mehr wie die Originalen. Tunnig :o)
Die Herausforderung ist nun die Achse. Diese hängt jetzt komplett frei. Um das Kreuzgelenk der hinteren Kardanwelle nicht zu beschädigen Abstützen was das zeug hält.
Wie gut das vom letzten Hausumbau noch ein Stück Balken da war.Sieht schon krass aus.
Also zweite Blattfeder mit Gummibuchsen bestücken und in Schäkel und Rahmen reinfriemeln. Die Bolzen nicht festziehen sondern nur zur Führung eindrehen. Jetzt sollte ja die achse leicht so zu halten sein das die Blattfedern inkl. Achskeile in dem loch der Achse arretieren.
Zwei Wagenheber um die Achse auszurichten.
Eine Stunde später. Nein. Das geht so nicht. Weil der Winkel der Achse sich immer wieder so verschiebt das der Nippel der Blattfeder nicht ins Loch der Achse will. Ist halt nur ca. 1mm der unter dem Achskeil rausguckt. Das hätten die ja auch bissel Komfortabler machen können und dem Nippel 3mm überstand geben. Also da kein Flens mehr im Haus ein Bit aufgemacht und Brainstorming. Das zeuch muss heute rein sonst denken die Frauen wir bekommen garnix gebacken. :o) Idee war dann an beiden Achs seiten die Bügel der Blattfedern anzuschrauben und in den Bügeln zu Vermitteln. Siehe da es hat geflutscht.
:o)
Stück für stück rein fuddeln und anziehen. Dann hängt die Achse nämlich auch wieder da wo sie soll.
Toll der Keil wie er sitzt :o)Schön ordentlichAuf beiden Seiten.
Nun die Blattfedern mit den Richtigen Drehmoment festziehen. Vorne 150nm hinten 110nm. Die Schäkel aber noch nicht wieder anziehen. Erst wenn er auf den Reifen steht. Also Stoßdämpfer ran.
Schee is er
Am besten mit einer Zange die oberen halten schon ein bissel in den Winkel des Rahmens drehen. Am besten erst unten an der Achse Andrehen und dann oben reinfuddeln.
ausrichtenFest und gut..Subba….
Tipp: Die Aufkleber sind schon so angebracht das man diese erkennen kann wenn die Dämpfer verbaut sind.
Reifen dran. Ablassen und anschauen.
Ja es war dann schon spät.Aber Foto musste.
Kommt schon hoch der Kollege. Feierabend.
Am nächsten Tag mal die front checken.
Okay scheinen die Selben Schrauben am Stoßdämpfer zu sein.Die Feder wird lustig.Nochmal schauen was da denn alles weg muss….
Ups. Eine gebrochene Koppelstange.
Die hat´s zerlegt.
Was nimmt man den da jetzt? Die Originalen kann ich nach den Touren direkt wieder Tauschen. Hm. Da gibt es aushängbare. Das hört sich super an. Im Gelände dann Splint raus und die Verschränkung erhöhen. Hört sich gut an.
Also diese teile Bestellt:
Die kann man auch schön an das neue Fahrwerk anpassen. Da wären die Originalen am Limit gewesen.
Mortz die Beschreibung dabei.Sehen ja schon unscheinbar aus.
Ab in die Garage und Auto hoch bocken. Böcke drunter und erstmal ab schrauben. In der Beschreibung zum Fahrwerk steht das lediglich der Panhardstab ab muss und man die Bremsleitungen vom rahmen abschrauben soll. Ich hab die Bremssattel abgeschraubt und diese gegen herunter fallen gesichert. An die Rahmen schrauben geh ich nach der Erfahrung mit den hinteren Dämpfer schrauben nicht ran. Sollte man keinen Federspanner haben macht es sinn auch die Längslänker abzuschrauben. dann kommt die Achse tiefer und mann kann es ohne Versuchen. Dazu kann ich nichts sagen. So ein passender Federspanner kostet 16€ und man erspart sich viel gefuddel.
Rad ab. Bremssattel ab.Bremsscheibe auch ab. Jetzt ist Platz für den Rest.
Die vorderen Dämpfer sind mit Muttern an der Unterseite gekontert. Also könnte die ruhig abreisen :o) Unten los schrauben. Oben ist es bissel gefrickel. Da der Hauptbremszylinder im weg ist. Hab den Luftfilter raus genommen dann ging es. Jetzt schon mal einen Wagenheber unter die Achse und halten das teil. Man weis ja nie.
Diese Schraube muss raus. Also die hinter den Leitungen.So hat man einigermaßen platz.
Die Schrauben der Dämpfer sind auch nicht wirklich fest. Sie halten nur den Dämpfer.
Also erstmal unten abschrauben.
dann oben:
Gummis runter und Dämpfer rausnehmen.
Wenn der Dämpfer raus ist am besten als nächstes die Koppelstange rausbauen. Oben die Mutter losmachen. Unten die Mutter vom Bolzen Lösen. Der Bolzen ist fest also wird ein Torx, in einer Größe wie sie eh niemand da hat, gebraucht.
Oben war schon bissel blöd mim anhalten an der Gebrochenen Seite.
Also Flex ran:
Zack Weg. Man hat ja neue Koppelstangen.Mortz der Torx…Toller Bolzen.Oben alles frei…
Sind Dämpfer und Koppelstange ab die achse vorsichtig nach unten über den Wagenheber kommen lassen. Dadurch hat die Feder oben dann etwas spiel. Etwas…
Sieht mehr aus als es ist.
Okay jetzt an die Spiralfeder. Vor den Dingern hab ich Respekt. Um an den Halter von der Feder zu kommen muss erst der Halter der ABS Leitung ab.
Zwei 10ner Schrauben. Bei mir gingen sie gut ab. :o) Diesmal nicht abgerissen….Ab. Weghängen….
Jetzt ist nur noch die Spiralfeder im Weg :o)
Bis dahin. Kein Thema…
Federspanner. Das is schon ein Tolles Werkzeug. Okay ohne Druckluft Schrauber ist man schon am Leiern. Gut für die Figur zu dieser Jahreszeit :o)
Zomme un raus. Sagt man bei uns…
Wow wie leer das jetzt ist:
Cool :o)
Da ich bei der Hinterachse schon dachte es ginge Seite für Seite bin ich an der Vorderachse genau so reingefallen. Als ich mir das anschaue sehe ich das das nie gehen kann weil die Achse viel weiter runter muss um die neue Feder da rein zu bekommen. Trotz Federspanner.
Wow
Satte zwei Windungen mehr… geil! :o)
Also muss der Panhradstab ab. Warum der auch immer so heist. Keine Ahnung… wer es weis bitte als Kommentar zu diesem Beitrag Posten. Danke.
Der Bolzen ist mit einer Mutter gesichert die auf ein Blech geschweißt ist. Macht auch sinn denn gehen halten ist da nicht.
Das ist die Mutter.Es war gefrickel.
Der Bolzen musste mit M10 nach geschnitten werden. Wenn wir die rechte hälfte der achse noch höher gehoben hätten wäre es wohl besser geflutscht. Dazu aber später mehr. Wenn ich schon an der stelle am werkeln bin kommt auch gleich noch der Lenkungsdämpfer ab. Geht gut ohne großen Aufwand.
Bolzen mit einer Mutter gekontert. Weg…Hier an der Lenkstange. Die untere Schraube hätte ich mir sparen können. Denn das sieht sehr gut aus und bleibt dran.
Die Feder.
Also spannen das teil. Spannen und Spannen und Spannen……. Kippe….Spannen…..
Und drin.
Wichtig ist die Federspanner schon so ansetzen das genug platz ist die auch wieder los zu schrauben und die Feder schon so reingeht das das ende unten auf der Achse in der Federführung anstoßen kann. Es ist zwar möglich die feder noch bissel zu justieren. Aber ich hab auch zwei mal angesetzt. Auf der einen Seite natürlich 🙂 Auf der anderen ist es dann geflutscht.
Ist die Feder da nicht am Anschlag. Alles nochmal.Satt.
Okay die federn sind drin.
Spanner ab und gut.Tataaa…
Jetzt die Überlegung was als nächstes. Koppelstangen oder Dämpfer. Koppelstangen. Die kann man im zweifel aushängen wenn was nicht passt. Also auspacken. Ja der Bolzen. Aha. Oben Bügel. Gut. Unten der Große Bolzen M14 mit Mutter auf der einen Seite. Auf der anderen die Führung und das Splint loch. Ja das macht sinn. Fett dran. Attakke. Em….
Da kommt der Bolzen mit dem M14 und der Mutter rein. Ahhhh….
Der schöne satt sitzende Bolzen der beim Abbauen so toll fest war. Scheiße. Nix mit rausschrauben. Scheiße. Was jetzt?!? Em ist noch ein Bitt im Haus?
Ist ja klar. Bisher viel zu gut gelaufen. Ex muss ja SchickimickiKoppelstangen haben.
Bringt alles nix. Aufregen ist Zeitverschwendung. Radical Acceptance. Durch amten Musik lauter stellen und die Flex schon mal bereit legen.
Das ding muss raus. Rausdrücken? Schraube kürzen und Probieren. Im Zweifel halt Rausbohren und M14 Loch Bohren.
Rohe Gewalt.Das ding drückt mit Tonnen…!
Nix. Einfach nix. Nicht mal ein knack oder so. Alle Metallbohrer im haus zusammen gesucht. Und ran. Beide seiten bis auf das Schmiede eisen der Achse abgeflext. Der Kopf und die Schraube. dann wird das auch gleich bissel heiß. Die Mitte der Schraube wie Butter. Aber dann…. Da sind so kleine Zähnchen zu erkennen. Die sind gehärtet. Also auf beiden seiten soweit die Bohrer tragen das teil geschwächt. Und mit Press Werkzeug getütelt. Nochmal weg andere Bohrer holen. Weiter. So ein mist. Zwei Bolzen kosten uns locker vier Stunden. Aber dann – knack raus. Mit roher Gewalt zwar. Aber raus. Jippie!!!
Jetzt klappt es auch mit dem neuen M14 Bolzen der JKS Stangen.Krasses blödes kleines sch…..Die bekommen einen Platz in der Werkstatt….
Jetzt kann der Rest angeschraubt werden. Also erstmal die Stoßdämpfer an beiden seiten wieder ran.
Komischer Kopf an diesem Gewinde ende.
Die neuen Stoßdämpfer haben selbst sichernde Schrauben an den Köpfen. Grundsätzlich ja nicht Schlecht. Nur bei den Platzverhältnissen im Motorraum eine nette Herausforderung. Aber geht gut. Nun der Pandingsbumsstab. Achse im Wasser. Geht natürlich nicht. Okay dann mal hoch mit der rechten Seite der Achse bis das passt.
Ja der muss da oben rein. Also rechts hoch…Das nenn ich mal ne Verschränkung.
Lenkungsdämpfer ran.
Schön Orange jetzt.
Koppetstangen ran. Wir wären heute mittag schon fertig wenn nicht diese blöden Bolzen….naja.
Das sieht schon nett aus…
Fertig. Das Fahrwerk ist drin. Kaum zu fassen. Ex baut ein Fahrwerk in einen Jeep. Keine Selbstverständlichkeit.
Nett.
Jetzt ist der dicke bereit für die anstehenden Herausforderungen.
Irgend wie fett aber nicht übertrieben.
Was ich abschließend sagen kann ist das man auf jeden Fall zu zweit sein sollte. Alleine geht muss aber nicht. Gerade beim gegenhalten macht das sinn noch zwei Arme zu haben. Im Grunde ist es kein Hexenwerk und sehr gut ohne Hebebühne zu machen. Allerdings habe ich auch gelernt das es stellen gibt die sich nicht so einweichen lassen wie man es braucht. Weiter auch wenn eingeweicht können Schrauben abreißen. Also sollte man Gewinde Schneiden können. Oder jemanden kennen der es kann und das Werkzeug hat. Wen ich darüber nachdenke das man die Blattfedern auch mit einem Zusätzlichen Blatt hätte ausstatten können wird mir übel. Man muss davon ausgehen das bei einem XJ Baujahrs bedingt Blattfeder hülsen immer auf dem Bolzen festgerostet sein können. Die hätte nie sauber heraus bekommen ohne sie zu zerstören. Es macht also durchaus sinn ein Paar Euro mehr zu Sparen und Komplett neu zu machen. Dann ist auch erstmal ruhe. Die Front ist im Grunde das kleinere übel. Wenn man nicht gerade Aushängbare Koppelstangen Verbaut :o)
Natürlich ist die hintere Kardanwelle durch den Veränderten Winkel jetzt bissle mehr im Stress. Das kann man spüren weil es beim 2000er Modell etwas mehr Vibrationen Verursacht. In den Foren liest man das die Modelle vor dem Facelift diese Probleme nicht so haben. Kann ich aber nicht einschätzen. Ich denke die Kardanwellen Kreuzgelenke sollten eh mal getauscht werden. :o) Das hat aber noch Zeit. Das Verteilergetriebe Absenken sieht jetzt nach dieser Aktion auch nicht mehr so Aufwendig aus. Dann sind auch die leichten Vibrationen weg. In den Westalpen merkt man die eh nicht.
Ich hoffe euch hat gefallen was ihr gelesen habt. Habe Versucht es etwas falpsig und der Situation entsprechend zu schreiben.
Bedanken möchte ich mich bei den Kollegen des Jeepforum.de und der Jeepundco.eu Community die mir bei der Entscheidungsfindung und mit hilfreichen Tipps zur Seite standen. Danke Jungs!!!
Ziel dieser Tour war das südliche Velebit. Inspiriert von den Erlebnissen auf der Insel Hvar 2012 sind wir voller Erwartungen gestartet.
Die StreckeDie Zielregion
Es sind insgesamt drei Velebit Tages Touren zu Stande gekommen. Weiter eine kuriose Begegnung mit einer alten Festung – Prevlaka. An der südlichsten spitze Kroatiens. Auf diesem weg konnten wir endlich nach sechs Jahren Kroatien Touren auch mal Dubrovnik und Süd Dalmatien begutachten.
Hier die Beschreibung der ersten Tour.
Das Lager war in Novigrad auf einem sehr schönen Camping. Von dort aus immer der Blick auf das Velebit Gebirge. Toll:
Das Velebit in Wolken gehüllt. Ständig der ruf – komm zu mir :o)Hab einfach da gesessen und geschaut.Und bissel was getrunken :o)
Von dort aus Richtung Obrovac erreicht man die Passstraße zum Sveti Rock. Tipp: Die einzige Tankstelle in der Nähe ist in Obrovac. Man kann sich an einem alten Verfallenen Fabrikgelände Orientieren. Rechts das Fabrikgelände – links geht’s zur Passstraße.
Erste TourDas kann man von G Maps aus auch super erkennen.Am Anfang ein schöner geteerter Weg.Dann Schotter bis hoch. Den Sveti Rock immer im Blick.Der Ausgang des Sveti Rock Tunnel mal aus einer anderen Perspektive.
Ja da hat´s noch Minen irgendwo :o)
Der Ausgang vom Sveti Rock Tunnel.Den Tunnel endlich mal aus einer anderen Perspektive zu sehen war schon toll :o)
Sveti Rock – wenig anspruchsvolle aber wunderschöne Schotterwege mit einem super Blick auf die Ebene von Zadar.
Hier kann man schön die Autobahn erkennen.BIs dahin hat es mich schon fast umgehauen .o)
Trotz Klima fürs Handy ist es doch wegen Überhitzung mehrmals ausgestiegen. Das Video der Anfahrt:
Was soll ich sagen – Einfach subba !
Also mein Hocker hin und erstmal genießen.Geil ! :o)Und weiter….Richtung Süden wieder rein in die Gebirgslandschaft.
Der Weg weiter:
Südlich des Sveti Rock hinein in eine Art Auenland.
Es wird grüner…Und etwas anspruchsvoller. Also mal ablaufen und schauen was da so rumliegt.Untersetzung rein und laufen lassen…
Hier das Video dazu:
Von der schönen Aussicht direkt ins Vergnügen.
Geschafft……Schon fertig?Neeeiiin :o)Mal für ein Foto hingestellt. Abseits der Wege wird nicht gefahren.Kleiner Baum auf grünem Fleck
Am ende der Tour auf dem Weg zu Landstraße
Ja das mit dem Krieg ist noch nicht sooo lange her.
Da es erst der zweite Tag in Kroatien war wieder zurück zum Camp. Nach drei Tagen Erholung keine ruhe im Arsch. Weiter südlich über Peljesac nach Slano. Dort Camp einrichten. Den Süden erkunden. Dubrovnik.
Blick auf Korcula. Peljesac ist der Gemüsegarten. Hier gibt es alles. Auch sehr gute Weine. War aber zu voll also nur eine Nacht dort geblieben.Dubrovnik.Sehr schön.Und einiges los.
Wir hatten in Slano ein Super Camp. Also sind wir vier Tage geblieben.
Für was ein Dachträger alles gut ist.
Natürlich hatte ich keine Ruhe. Bei GMaps die Gegend erkundet. Dann dachte ich mir man könnte ja mal zu dem Zipfel da fahren:
Is ja nicht so weit.Bissel näher ran gezoomt. Und da – eine Festung an der Spitze des Zipfels.
Natürlich musste ich da hin.
Aha aus dem zweiten Welt Krieg.
Schon mächtig.
Da kann man rein.Ne alte Küche…
Da muss es doch irgendwie hoch gehen?!
Klar :o)
Das Video der Anfahrt:
Also hoch bis nimmer weiter geht.
Scheee….
Keine Zeit um das Biokovo Gebirge nach Bosnien hinein zu erkunden. Man muss ja auch noch ziele haben :o)
Auch ein mächtiges Abendteuer.
Also wieder hoch ins Velebit. Novigrad war toll – also dort den netten Urlaubs bekannten Berichten und überlegen von welcher Seite fahre ich diesmal rein?
Nördlich über Rovanskia rein – südlich der Paclenica Schluchten.
Bis vor an die erste Schlucht.
Zweite Velebit Tour. Wieder wunderschön.
Einfach eine super Aussicht.Perfekt.Pause.
Weiter Richtung Nord Westen.
Schöne Schotter PisteDas Wetter war auch PerfektDie Bienen fühlen sich hier auch scheinbar sehr wohl.Die Abenteurer unterwegs :o)Schon krass die FelsenAha auch Fahrräder fahren hier rum .)Den Hunden gefiel das nicht das wir hier rumfahren. Wie gut das ich im zweifel Gas geben kann…
Herangetastet bis zum Anfang der Südlichen Paclenica Schlucht. Da ging es dann mit dem Auto erstmal nicht mehr weiter.
Etwas anspruchsvolleres TerrainToo much :o)
Das Video der Anfahrt:
Ich weis nicht ob ich das nochmal finden würde.
Also Parken und zu Fuß weiter.Finde den Jeep ;o)Blick nach rechts Anfang der Schlucht.Blick gerade aus….
Auf dem Rückweg – eigentlich ein Toller Aussichtspunkt den der Bauer da angelegt hat:
Wenn der Misthaufen nicht wäre .o)
Zurück zum Camp. In Novigrad hielt uns nichts mehr. Da wir schon öfter in Starigrad standen – wieder dort hin. Ich hatte da einen Weg hoch auf der Karte entdeckt den ich erkunden wollte. Schien eine schöne Steppe zu sein.
Dritte Velebit Tour. Die schönste.
Von Starigrad aus gibt es eine kleine Passstraße die dann schnell zu einer netten Schotterpiste wird.
NettNetter SchotterDas schlängelt sich halt so hin und herImmer wieder diese geile Aussicht…
Auch hier die Anfahrt zum ´Stone Rock´ . Schotter ohne ende :o)
Zwischenstopp
Ich steh echt drauf …
Rein in die Steppenlandschaft. Bis erstmal nix mehr ging. Also Pause und Plaudern mit den Einheimischen.
Wir scheinen richtig zu sein….Mitten drin.Tja…Die sind neugierig.Und haben Hausrecht :o)Wer bist du denn?Ey!Weg jetzt :o)Weiter geht’s….
Das Pferde Video:
Was wir nun sehen sollten hat mich endgültig zum mega verrückten Offroad-Tourer werden lassen. Die Steppe nördlich von Starigrad:
Ohne Worte…...…Auch das Wetter Perfekt !Okay es is a bissel windig da oben ……...Hammer!Da hinten geht es noch weiter …. :o)
Ich hoffe euch hat dieser Tourguide gefallen. Das waren die besten 4500km Kroatien für uns bisher. Freu mich über Feedback !
Es rasselte und knatterte nach dem Fahrtraining beim ADAC. Die Stifte im rechten Kreuzgelenk hatten sich verabschiedet. Keine Schmierung mehr. Also raus damit.
Einige YouTube Video´s später war es erledigt.
Habe mich etwas angestellt. Man sollte die Radnabenschraube lösen – dann geht alles bissel leichter :o)
Das teil ab. Bevor die Steckachse rausgeschraubt wird.
Also – erstmal Reifen ab. Bremssattel und Bremsscheibe ab.:
Bremssattel sind nur zwei Bolzen. Die Scheibe ´oje?´eine oder zwei kleine Schrauben.Steckachse abziehen und dann sieht dat so aus.Mit Radnabe noch dran :o) geht auch !
Nun anhand der YouTube Anleitung auf der Achse rumgebollert. Kreuzgelenk raus.
tata…
Also so einfach wie in den Video´s flutsch das natürlich nicht. WD40 ahoi ! Zwei Dosen verbraten…. und man sollte einen ´Plastik – schon – Hammer?!?´ besitzen. Der Normale hinterlässt Macken auf der Steckachse.
Und neues rein:
Alles wieder reinschrauben. Fertig.
Hier noch eine hilfreiche Anleitung aus dem Jeepforum. Das nächste Kreuzgelenk geht dann wie Butter von der Hand.
Kurz und Knapp. Die Bremslichter hinten gingen nicht mehr. Schon an Tauschen von hinterem Kablebaum gedacht. Und das noch vor der Velebit Tour. Oh Gott.
Aber als ich mich schlau gemacht hatte kam die Erleichterung. Also Unters Lenkrad geklettert. Über Kopf ein Foto gemacht. Und für paar und dreißig Euro den Bremslichtschalter getauscht. Ab stöpseln – neuen an stöpseln – fertig. Das einzig blöde ist das überkopfuntermlenkradaufdemrücken arbeiten.
Natürlich könnte man sich fragen warum diese lapalie Posten. Zur Beruhigung für alle die, denen auch das Herz erstmal in die Hose rutscht und die, die Gedanken an eine Riesen Reperatur im Kopf haben. :o)
Ohne zu wissen wie man so ein Offroad Monster bedient wollte ich die Schotter Pisten in Kroatien nicht erkunden. Also das erste Fahrtraining beim ADAC 2012 gebucht. Den Fronti dann unter Anleitung schön durch das Gelände geführt und die ein oder andere wichtige Erfahrung gesammelt.
Fahren mit Untersetzung. Im Standgas eine 27% tiger Steigung hoch.
Rückwärts den Wagen in die Untersetzung kommen lassen um kontrolliert die Bergabfahrt zu meistern.
Verschränkungsfahrt
Flussdruchfahrt
Den Wagen auf drei Rädern halten
Schrägfahrten
Ect.
Der Scout war sehr gut. Er brachte mich gerade beim stellen auf drei Räder echt zum schwitzen.
Hier ein paar Eindrücke:
VerschränkungsfahrtWie kommt man mit zu wenig Bodenfreiheit über einen Hügel…Verschränkungsfahrt
Schrägfahrt durch FlussbettGeilste Aktion. Da shirt war nass …
Da der Fronti leider von mir ging und ich durch den Indianer andere Technik unterm Arsch hatte wollte ich nochmals sichergehen und habe den Kurs 2015 nochmal gebucht.
Allerdings diesmal anderer Scout. Nicht ganz so Abenteuerlustig. Aber sehr gute Infos zu Technik und vernünftiges Fahren. Weiter die Bestätigung das ich ein ziemlich gutes Stück Technik gekauft habe :o) War auch gleichzeitig ein Test ob bei voller ein Federung meine neuen Reifen im Radkasten schleifen und ob der gerade Installierte Dachträger seinen Job gut macht. Aber sonst weniger spektakulär. Mit dem Automatik Offroaden ist purer Luxus. Noch besser als beim Diesel.
Anbei auch davon ein paar Eindrücke:
Zum Thema ein federn diese Video. Das witzige war ich hatte die älteste Karre und hab sie platt gefahren :o)
Zwischen Rubicon Jeep´s, G´s und einem futsch neuen Discovery habe ich mich super geschlagen.
Natürlich gibt es sehr viele Anbieter von Fahrtrainings. Doch für 150€ und nur ne Stunde anfahrt fand ich das Angebot des ADAC durchaus ausreichend für einen, ja auf gewisse Art ja noch, Anfänger.
Den Rest der Fahrerfahrungen sammele ich auf meinen Touren. Nächstes Thema wird wohl ein Navigationskurs sein. Wenn der zustande kommt könnt ihr das hier lesen.
Hier noch eine super Zusammenfassung von den Kollegen jeepundco.eu. Offroadparks in Deutschland
Grüße
Eines der ersten kleineren Projekte die umgesetzt wurden. Radioumbau inkl. der Erneuerung der Frontboxen. Eine Radio blende und ein Adapteranschlusskabel für den XJ gibt es im Netz.
Also erstmal den Original Radio raus:
Erstmal muss die Blende abEinfach untern reingreifen und mit einem ruck die klipse lösen.Schraube am Radio links – Lösen.Schraube am Radio rechts. Lösen.
Sind die Schraube gelöst kann das Radio rausgezogen werden:
Ab stöpseln – fertig
Jetzt kann das Adapterschlusskabel und die neue Radrioblende montiert werden:
Adapteranschlusskabel einstöpselnRadioblende reinschrauben – Anschlusskabel für die Endstufe ran.
Bei Anschluss des neuen Radios dran denken das der XJ eine Serienmäßige Endstufe unter der Rückbank hat. Diese muss über den ´Elektrische Antenne´ Anschluss des neuen Radios angeschlossen werden damit sie auch angeht wenn die Zündung an ist. In der Regel ein Blaues Kabel.
Fertig
Bei den Boxen bin ich ins Fachgeschäft mit den alten Originalboxen und hab sie dort messen lassen. Damit sie dann auch optimal zur Serienanlage passen. Habe mich dann für diese Boxen entschieden:
ca. 90€ für beide.
Damit in der Tür nix Wackelt oder Knattert habe ich passende rahmen gleich mit gekauft. Drauf noch bissel ´Fensterschaumstoffklebeband´ oder wie das heist :o)
Dings da bums da …Dann mit blechschrauben ab in die Tür.
Die Türblenden gehen eigentlich recht einfach ab. Alle Schrauben raus.
Und ziehen. Klack ab.Die Türöffner Bügel sind bissel frickelei. Lassen sich dann aber doch ganz gut aushängen.Der Türinnenlappen muss etwas ausgeschnitten werden.So denn…
Boxen habe ich an die alten Kabel angeschlossen. Mit Blech schrauben die Lautsprecher samt Rahmen in die Tür und Fertig.
Fest
Dazu hab ich noch ne Zweite Endstufe mit bissel Bums fürn Kofferaum mit reingeklemmt. Und da ich schon mal dabei war auch gleich den Fensterheber rechts getauscht. Dazu gibt es leider keine Bilder.
Es werden definitiv Klipse der Türverkleidungen abbrechen. Auf jeden fall welche Bestellen. Hab mir mal zwanzig hingelegt. Die gibt´s in Gelb im netz ganz günstig.
Der JEEP Cherokee XJ wurde als ‘unibody’ konstruiert. Dieses Konstruktionsprinzip war zu Beginn der 90er-Jahre für einen Geländewagen unüblich und sehr modern. Es bedeutet, dass kein separater stabiler Leiterrahmen verbaut wird, sondern eine feste Verbindung zwischen der Karosserie und einer leichten Rahmenstruktur besteht, die das Fahrwerk aufnimmt. Dieses heute bei SUVs übliche Konstruktionsprinzip hat hat Vor- und Nachteile, u.A. ist kein ‘Bodylift’ möglich.
Der XJ verfügt über zwei Starrachsen, die vorne über Spiralfedern und hinten über Blattfedern aufgehängt sind. Habe das ganze noch bissel optimiert. ´Projekt Fahrwerk´.
Recht günstig ´geschossen´ und ab auf Tour!
Die Beste Seite in der alle Fakten zusammengefasst sind ist diese: