Nordkap 2023 – Reisezeitraum 23.06.23 – 22.08.23 🙂
Entschieden habe ich mich für die Route über Dänemark und Schweden ohne Fähre. Da ich ja Zeit habe und schon immer mal die Storebælt und Öresund Brücken fahren wollte. Früh morgens geht es los. Den Sonntag nutzen um gut durch zu kommen.
Mit etwas stockendem Verkehr im Elbtunnel ging es erstaunlich gut voran sodass ich am Nachmittag schon das Tagesziel erreicht hatte. Nahe an der Storebælt Brücke einen guten Schlafplatz gefunden.





Den frühen Rhythmus nutzen und zum Sonnenaufgang weiter Richtung Schweden. Ob ich es an diesem Tag auch noch nach Norge schaffen würde lies ich mal offen. Kopenhagen, Malmö, Göteborg und Oslo könnten mit ordentlich Verkehr aufwarten. Im nachhinein ist aus meiner Sicht die Storebælt Brücke beindruckender.
Auf der Östersund brücke hat es gefühlt sehr viele Möven dahin gerafft. Also bin ich hupend über die Brücke gefahren. War ja morgens um halb fünf praktisch alleine unterwegs. Hab zum glück keine Möve erwischt. Schön ne Möve in den Kühler vom Panamerica Mobil und die Tour wäre erstmal unterbrochen. Ne ne. Die LKW´s die ich überhole denken bestimmt der bekloppte Deutsche hupt hier rum.

Also weiter und weiter. Hier dürfen die Mega Liner Fahren.


Malmö, Göteborg…. bei Strömstad auf einen Rastplatz. Hm… weiter fahren oder Schlafplatz suchen?
Achso der Rastplatz – em erster Rastplatz mit Waal Gebeinen in der Ausstellung :)) Krass.



Olso muss noch gehen und dann schlafplatz suchen.
Also rüber nach Norge. Reise Pass bereitgelegt. Alles an Zoll relevanten sachen schon so gepackt das ich das einfach Zeigen kann wenn notwendig. Aber – nix. Keine Kontrolle.
Grenzübergang wie innerhalb der EU. Sehr gut.

Puh jetzt aber zum Schlafplatz. 780 Km reichen führ heute. Da ist doch ein Schöner platz am See.
https://maps.app.goo.gl/BLbQARTmVrZ5K83L7
Super. Dahin und erstmal ins Wasser abkühlen. Tolles Fleckchen Erde. Etwas Essen und die Lage peilen.








Schön es Regnet.
Nach den 35 grad zu hause eine willkommene Abkühlung und mein Kühlschrank kann auch etwas runterfahren da brauch er schon bissel weniger Strom.
Also ab jetzt hört die Hetzerei auf. Erstmal keine so großen strecken mehr am stück.
Ex is in Norge angekommen!
Für 9 Euro bekommt man ne Jahreskarte zum Fischen hier am Gewässer. Naja ne Tageskarte hätte gereicht. Hab ich mir mal bestellt. Auch um zu schauen wie das auf dem inatur.no Portal so funktioniert.
Sehr gut. Auf der Karte das Gewässer suchen und mit Kreditkarte bezahlen. Cool. Bestätigung per E-Mail.
In der Service wüste Deutschland geht sowas nicht.
Ha! .. vielleicht meine Marktlücke. Ich verkaufe angelkarten Online?
Naja man muss ja noch Ideen haben. 🙂
Siehe da zwei kleine Barsche verirren sich an meinen Blinker. Habe sie wieder zurück gesetzt. Die sollen mal ihre Großeltern schicken.
Apropo Tiere. Also hier sorgt eine kleine Schafherde für Ordnung. Cashews mögen sie wohl. Die Kröte auch noch mal schnell Fotografiert 🙂








Ausschlafen. Es langsam angehen lassen. Frühstücken. An den See. Bissel Fischen. Schwimmen. Mittagessen.
Am Nachmittag dann weiter. Drei Stunden Fahrt sollten reichen. Hier dann nächtigen:
https://maps.app.goo.gl/dajyoVe6wkQZkKUd7

Am Anfang dachte ich oh schön Schafe. Schnell ein Foto machen bevor sie wieder weg sind. Naja die weiter fahrt Richtung Schlafplatz hat mir dann gezeigt das es erstmal die nächste Stunde Schafe ohne ende gibt. Habe ne Straße gewählt die sogar mit Schildern darauf hinweist das Schafe auf der Straße sein können. Ja da waren Schafe. Gefühlt überall 🙂




Dachte nicht das ich mit dem Panamerica Mobil so schnell auf Schotter komme. Da macht sich das optimierte Fahrwerk schnell bezahlt.
Die E6 weiter. Ist quasi wie ne Bundestraße auf der man Maximal 90 fahren kann. Wenn Verkehr ist nur 80. Aber schöne eindrücke. Nun komm ich immer mehr in bergiges Gebiet. Toll.




Am Schlafplatz angekommen. Es gibt ne Schwimmende Sauna hier:



Auf dem weg nach westen habe ich mich für etwas Touristisches entschieden. Geiranger Fjord, Trollstigen und Atlantik Straße. Auf dem Weg noch schnell ne schöne Stabkirche eingefangen.

Schön auch die Landschaft auf dem Weg zum Fjord.


Da ich früh wach war stand ich um halb acht schon am Geiranger Fjord. Schon schön. Fjord halt. Irgendwie typisch Norwegen eben.
Die Anfahrt war fast schöner wie der Fjord selbst.

Auf dem Weg zum Aussichtspunkt konnte man schön den morgen Nebel im Fjord stehen sehen. Echt wundervoll.
Schöne Aussicht in den Fjord. Da ich früh dran bin auch nicht so überlaufen.


Auf dem Weg zum Trollstigen hat mir das vorgelagerte Naturschutzgebiet eher zugesagt. Die weite und vor allem ruhe fand ich toll also hab ich ein zweites Frühstück eingelegt. Auf der weiterfahrt Richtung Trollstigen sind auch nochmal schöne Bilder entstanden.




Die Anfahrt war sehr schön also hab ich mich dort etwas verweilt.










Am Trollstigen voll die Hölle los. Hab dort nicht angehalten. Eigentlich kann man da auf Aussichtspunkte Wandern um das ganze wirken zu lassen. Das geht auch mal in einer normalen Urlaubszeit. Das eigentliche ziel nicht aus den Augen verlieren.
Schon sehr beeindruckend.



Ich habe ein Video von der abfahrt gemacht. Sehr besonders und eng 🙂
Also weiter zur Atlantikstraße. Nicht um dort zu verweilen sondern um diese Bauliche Meisterwerk einfach zu befahren. Sehr Schön und ein Video gemacht. Es sollten ja im weiteren Routenverlauf in Mittel und Nordnorwegen weitere schöne Felsbrocken im Meer folgen.
Hm und jetzt? Der tag is noch lang. Da ich ja nun schon einige tage unterwegs war irgendwas suchen wo ich mal Duschen kann.
Also den Camping Nothaugen (nothaugen.no) angefahren und die erste Fähre der Tour genutzt.

Ein Fiske Camp. Habe einen Schönen Platz bekommen. Habe mich für zwei Tage eingebucht. Die Duschen kosten extra 12 Kronen für 5 Minuten. Also Parken und erstmal was Essen. Nach dem Essen Duschen. Nach dem Essen fängt es an zu regnen wie sau, also ne schöne Warme Dusche.
Leider funktionierte die Karte nicht und der Kollege an der Reception hatte schon Feierabend also nix mit Duschen. Die Sonnenstrahlen ausnutzen weil regen kommt.



Nettes Lager neben meinem Stellplatz 😉

Der Regen hat aber auch was schönes 😉



Am nächste morgen erstmal zur Reception Dusche Karte tauschen. Da fragt er mich ob ich schon Fischen war und ob ich ein Boot möchte? ´Em wie Boot ´ habe keinen Führerschein. Er klärt mich auf das man in Norwegen wenn man vor 1980 geboren ist keinen Führerschein braucht, ich solle doch eine Schwimmweste mit nehmen. Die wäre Pflicht. Das habe ich große Augen bekommen und ein 30 PS Boot mit Navi und Echolot. Naja ihr könnt euch nicht vorstellen wie schnell de Ex sein Angel zeuch gepackt hat.

Die Wasserdichten Sachen an und raus aufs Meer. Wahnsinn wenn man nicht damit rechnet ist es meistens am schönsten.
Also los in eine Bucht und mal schauen ob was geht:
Tatsächlich, kaum zu fassen und überraschend kan ich einen schon für meine Verhältnisse kapitalen Drosch fangen.

Da bin ich mal gespannt was der wiegt.
Das macht echt spaß so mit nem Boot da so rum zu tukkern.
Habe das Boot ja für 24 Stunden….es regnet und regnet…das ich meine Füße nicht mehr spüre breche ich für heute ab und fahre wieder zurück. Mal den fang verarbeiten.



Wow ganz ordentlich. So den Pack ich mir schön auf den Grill. Naja einen Teil, weil es passt nicht alles auf den Grill. Gepackt habe ich das nicht alles also am nächsten Morgen nochmal Fischfrühstück.

Zum Glück hat es kurz aufgehört zu regnen. Morgens früh raus um noch mal anzugreifen. Diesmal Richtung offenes mehr. Sieht das Schön aus hier. Mit bissel Sonne wäre es noch besser.
Es geht sogar bissel was. Leider sind die diese Fischies zu klein und ich setze sie wieder zurück. Aber ordentlich Rabatz machen die an der Angel. Da wo kleine sind kann ich vielleicht noch einen Größeren fangen.






Das glück ist mit mir und ich fange tatsächlich noch einen größeren. mit 2,1 Kg auch ganz ordentlich. Natürlich nicht zu vergleichen mit der ausbeute von den Angelreisenden die hier so am Platz sind.


Jetzt esse ich erstmal Fisch die nächsten zwei tage 😉 Auf dem Rückweg den Bus von See Seite angeschaut und Fotos gemacht.


Siehe da ich war tatsächlich in der Lage zwei schöne Dorsche zu fangen. Das Filettieren muss ich allerdings nochmal üben. Stolz issa de Ex ! :)Das war die anfahrt und der Südwesten. Sehr beeindruckend. Nächstes Ziel Mittelnorwegen irgendwo ans Süßwasser.
Oldernæs Gård
bei Snasa soll es werden. Liest sich sehr schnuckelig. Also los um dort nochmal bissel zu stehen und mein Angelglück am süß Wasser zu versuchen.
Die fahrt dauert ungefähr 5 Stunden. An Trondheim vorbei durch den Verkehr dort wühlen.

Da ich etwas spät dran und müde bin stelle ich mich zum Schlafen auf einen Parkplatz. Ne nette Schotter Piste mit toller Aussicht hat sich auch ergeben. Da kommt Offroad Feeling auf 😉


Am nächsten Morgen auf den Platz und mal schauen wie man da so stehen kann.




Sehr nett. Sogar ne Kompost Toilette direkt neben dem Platz. Die Familie bewirtschaftet diese ganze Bucht. Die Karte gibt einen überblick. Sehr schön gemacht. Nach dem ich mich eingerichtet habe baue ich ein kleines Lager direkt am See auf um zu Fischen und was zu Essen. Sehr liebevoll ist das hier es gibt sogar eingerichtete Feuerstellen mit Eimer zu Löschen.






Da zu der Platz Buchung auch ein Boot gehört habe ich mich für den nächsten tag mal angemeldet. Leider diesmal ohne Motor. Ich lasse den Tag ausklingen. Lieder bleibt der Angel Erfolg aus. Also am nächsten Morgen raus auf den See. Das Wetter spielt diesmal sogar mit. Wunderschön.








Nachdem ich jetzt die Bucht vom Wasser aus erkundet habe ist das Oldernæs Gård der erste Lieblingsplatz geworden. Sehr liebevoll alles eingerichtet. Kleine Wanderwege mit niedlichen Holzschildern die den Weg weisen. Dabei habe ich nicht einmal alles an Land erkundet. Da gibt es noch so viel mehr. Es lohnt sich für jeden Norwegenreisenden hier halt zu machen. Aber gebissen hat nichts also noch kein Angelerfolg am Süßwasser.

Hier der Link: https://maps.app.goo.gl/N8LxhmUWFrKN4FED6
Nochmal den Ausblick vom Stellplatz festhalten und weiter…

Schau auf die Karte und diese Landschaft macht mich neugierig.
Abelvær

Da ich ja eh an der Westküste Hochfahren möchte ist der Umweg nicht so groß und es sind auch nur ca. 3 Stunden fahrt. Außerdem habe ich ja Zeit. Dort bei dem Café auf dem Stellplatz stehen bissel Wandern. Hm ne Waffel und einen Kaffee. Auf geht´s…



Ganz nett da an so einem kleinen Hafen stehen. Bleibe über Nacht um morgens ganz früh des westlichen Aufstieg zu Fahren.
Vorgelagert gibt es einen Schotter Pfad der auf einen Hügel führt. Also mal hoch die Aussicht genießen. Stehen will ich da nicht wenn 500m weiter Stellplatz ist. Würde sich nicht gut anfühlen.






Der Stellplatz:

Nach einem wundervollen Waffel / Kaffee Gedeck packe ich den Rucksack, ne Angel und bissel Wegzehrung. Regensachen weil es jederzeit wieder anfangen kann. Den Leuchtturm an der Südspitze als ziel angepeilt laufe ich mal los.

Auf dem Weg zum Leuchtturm mache ich ne Rast weil es super Regnet und warte bis die Wolke vorüber gezogen ist.


Ganz nettes Dörfchen.


An der Südspitze angekommen erkunde ich die Gegend etwas und versuche mein Glück mit der Angel. Ohne Erfolg 😉









Sehr schön. Zurück zum Bus und die morgige route nochmal anschauen. Der Plan ist die Küstenstraße Fv17 hochzufahren. Was man so liest soll das wunderschön sein. Wetter technisch sieht es die nächsten tage auch besser aus. Dann kann sich der Fährenpass auch mal beweisen.
Also stehe ich früh auf und starte Richtung Küstenstraße.



Das ist in soweit ganz Witzig weil man wie in einer Rotte von Fährenanleger zu Fährenanleger Fährt. Als ich in Horn auf die Fähre warte entdecke ich einen Platz der mich neugierig macht und beschließe dort hin zu Fahren.
Um das Bildlich darzustellen ich wähle den längeren Fähren Weg um Westlich an der Küste zu stehen. Die Insel heißt Vega.

Gefühlt stehen die Wolken hier sehr tief.






Insel Vega
Ab jetzt nord Norge
Weiter der Küstenstraße Fv17 folgend Richtung Svartisen Gletscher.

Noch ne Schöne Brückenüberfahrt mitgenommen:






















Hier auch ein kleines Video dazu:













Narvik – Alta route








































Aber jetzt dann doch mal langsam eine Platz zum schlafen suchen. Will nicht direkt ans Nordkap fahren. Wird bestimmt viel los sein bei dem Schönen Wetter. Schönen Schlafplatz gefunden. Tolle Aussicht und meine ruhe:







Nordkap
Die anfahrt ist sehr schön. Teilweise wieder diese weite und so ähnlich wie die Adria Magistrale in Kroatien um Felsen geschwungen.








Das letzte stück hat eher den Charakter einer Passstraße:




Angekommen auf dem Riesen Parkplatz habe ich glück und bekomme einen Platz mit sicht auf das Meer. Der Platz hatte sich gerade geleert. Also los erstmal Nordkap zeuch Kaufen gehen. Essen. Dann die Gegend erkunden und paar Fotos machen. Man sieht hier auch schön das die Erde rund ist. 🙂












Schon krass da muss man warten bis alles sich vor dem Ding positioniert haben um mal ein Foto zu bekommen wo keine vorne dran steht 🙂 Habe mich dann noch mal in den Alkoven verzogen und ein kleines Nickerchen gemacht. Zum Abend hin füllt sich der Platz es sind nun so ziemlich alle Plätze belegt. Fahrzeuge und Motorräder aus allen Ländern Europas auch aus Spanien und sogar ein Türkischer Bus steht hier. Auch Russen. Was mich wieder an die Realität erinnert – aber nur kurz – 🙂


Also mir ist das zu voll aber das Nordkap ist halt ein Touristischer Hotspot. Die Busse karren weitere Besucher aus allen Ländern heran. Naja ich ignoriere so einiges und konzentriere mich auf den Abend. Denn hier kann man die Mitternachtssonne so richtig schön sehen. Da es herrliches Wetter hat um so mehr. Sonnenschein bei 22 grad. Die Bilder sind toll geworden. Nachts so gegen 0:30 Uhr:








Da ich Wetter bedingt ja eigentlich viel zu früh hier hochgefahren bin schau ich mal was es hierauf der Insel noch so gibt und bin gespannt wo mich der weitere Weg noch hinführt. Navi ist nach wie vor aus. Also auf jeden fall morgen Mittag zum King Grab essen….
Bisher schon ein geiler Roadtrip. Es is ja erst mitte Juli 🙂

Jetzt muss ich mir einen neuen Titel überlegen 🙂
Königs Krabben Story
Also runter vom Nordkap und nach Skarsvag.
Einfach eine tolle strecke:







Nordlichtes Fischer Dorf der Welt und Ausgangspunkt einer netten Tour von der Meerseite ans Nordkap und Königs Krabbe kucken. Schöner kleiner Hafen:

Dort geparkt und erstmal ne Waffel mit Kaffee zum Frühstück:


Am Nachmittag dann aufs Boot. Ne geführte Tour. Ein Boot zum Fischen kostet hier oben für drei stunden ca. 90 Euro. Habe im Süden bei Kristiansund 80 Euro für 24 Stunden bezahlt. Also geführt dann bekommst auch noch was erzählt und kannst mal so ne Krabbe in die Hand nehmen dachte ich. War schon toll. Die Bilder die ich von der Ankunft ans Nordkap gemacht hatte jetzt von der See Seite:







Imposant wie Europa hier aufhört. Gewaltig. Dann auch noch die Königs Krabbe komisches Vieh. Sau teuer. Davon lebt man hier. Kenne die nur von den Fischer Serien die man so vom TV kennt.


So ne Krabbe kann schon mal bis zu 250 Euro das stück bringen. Die ab 2,5 Kg gehen direkt nach Asien. Natürlich will ich son ding auch Essen. Also weiter zu einem netten Familien Restaurant etwas südlicher. Hier:
https://maps.google.com/?cid=4355652710845108702&entry=gps
Nettes Gebäude und tolle aussicht bei dem schönen Wetter:




Vorspeise King grab bites:


Also nur die drei Kugeln und die Soße der rest is deko 🙂
Ein Bein so einer Krabbe. Mehr isses nicht. Aber lecker:

Ab jetzt habe ich einen Beifahrer:


Gut gesättigt mach ich mich auf einen Schlafplatz zu suchen. Bissel Offroad Schotter mim Bus und tollen Platz im nirgendwo ergattert:

Da ich ja jetzt mit meiner North Cape Experience durch bin habe ich mich entschieden weiter nach Osten zu fahren. Habe ja noch viel Zeit. Also bin ich jetzt auf dem Weg Richtung Kirkenes kurz vor der Russischen Grenze. Wieder tolle eindrücke und einen netten ersten Schlafplatz:





Vielleicht schaffe ich es auf dem Weg dahin endlich mal so ne Forelle zu fangen. Mal sehen was mir noch so alles begegnet….
Am morgen entscheide ich mich mit Kirkenes anzufangen und dann auf eine kleine Insel namens Vardo zu fahren:

Früh um 6 Uhr – der morgen war leicht wolkig:


Der Weg immer am Karasjohka Fluss entlang. Der auch gleichzeitig die grenze zu Finnland markiert:











Die Lachs story – nicht anfassen nur kucken















Auf jeden fall bin ich einmal durch Norwegen gefahren. Vardo hat noch eine kleine vorgelagerte Insel. Sie markiert den östlichsten teil Norwegens.

Von dem Parkplatz runter und Richtung Vardo. Mal sehen was es da so gibt. Die Anfahrt am morgen ist auf jeden fall in typisch Norwegisches Wetter gehüllt. Ich seh nix un davon viel.


Aber der Wetter forecast verheist gutes also sollte das für die Rückfahrt der Strecke noch was werden mit den Bildern. In Vardo angekommen sehe ich das es dort ein Fort gibt. Naja hab ja nix besseres zu tun also mal schauen was das kann:


Nett. Beim rausgehen sehe ich das, dass eigentlich 50 NOK kosten und man eigentlich keine Bilder machen soll. Naja da hat sich der ex aber mal sowas von davon geschlichen. Tank auffüllen und weiter zu dem Skelet ding und Richtung Leuchtturm. Hier gibt es wohl auch viele Vögel zu sehen. Naja mal abwarten ob ich die auch sehe.



Da das Wetter noch nicht aufklart fehlt das passende licht. Auf der Holper piste ist Camping verboten. Eigentlich wollte ich mich schön am Leuchtturm hinstellen und auf Russland kucken. Wird wohl nix. Als ich weiter fahre sehe ich das es dort auch wieder Bunker aus den Vierzigern gibt. Schon krass wo die typen überall die Landschaft verschandelt haben. Aber da ich ein Faible für lost places habe gehe ich kucken.







Naja ne schöne Aussicht hatten sie ja von da oben.

Leider reicht der Ausblick nicht bis Russland. Links die vorgelagerte Insel. Rechter Hand sollte eigentlich Russland zu sehen sein. Naja. Noch en Bild vom Leuchtturm und weiter.

So langsam sieht man wie sich die Sonne durchkämpft.

Das ist die Richtige Zeit wieder zurück zu fahren und das Wetter Schauspiel zu beobachten. Bin ja jetzt bissel gelaufen. Das war schon toll zu sehen wie die Sonne den Nebel aufgelöst hat.






Toll. Auch der Aussichtspunkt. Schön gemacht mit Feuerstelle ect. Bei der Rückfahrt sehe ich jetzt auch mal wie das hier aussieht.



Ne fette Radar Station. Da gibt es insgesamt vier davon. Aja de Russ is net weit 🙂
Das beste sollte aber noch kommen. In Norwegen gibt es sehr viele Möglichkeiten wirklich frei zu stehen. Man biegt einfach mal auf ne Schotter Piste ab. Aber dazu mehr im Beitrag unterwegs in Norwegen. Der allerdings noch zu schreiben ist und das wird noch bis ende August dauern. Also biege ich ab:

Der Platz ist so schön das ich hier bleibe. Obwohl es erst 14 Uhr is. Aber hier geh ich nimma weg:






Als ich am Strand so bissel laufe sehe ich das die Cormorane auch Königs krabben mögen:

Hatte versucht die Cormorane mit dem Fernglas und Handy zu fotografieren. Is nix geworden 🙂 Also finde ich doch glatte noch teile für meinen neue Beifahrer. Ja es is bescheuert. Aber ich bin auf abwegen 🙂


Wenn ich daran denke was es mich gekostet hat so ein Bein zu Essen. Naja. Lecker war es auf jeden fall. Wer weis wann ich mal wieder so hoch in den norden von Norge komme.
Wie es so ist auch die Schönsten plätze haben ein ende. Für die weiter fahrt enscheide ich mich durch die Pampa zu fahren. Wieder gen westen. Man darf nie denken jetzt haste ja alles gesehen nach gut drei wochen. War teilweise ne holper strecke aber schön.






Wenn man nicht sieht wo die straße weiter geht ist es meist aufregend. Durch die vielen Seen und Flüsse die diese gebiet durchziehen sind die Parkplätze doch relativ gut besucht. Viele Fliegenfischer versuchen hier ihr glück.

An einer schlucht habe ich ne kurze pause gemacht um mir die Füße zu vertreten.




Man kann bis auf den Boden des Flusses schauen. Es hängt extra ein schild da das jegliches fischen ohen lizenz strengstens verboten ist. Man kann die Fische schwimmen sehen. Konnte aber kein brauchbares Foto machen. Jetzt stehe ich auf einem Camping. Muss mal Wasser auffüllen und Wäsche waschen ect. Der ausblick von dem Platz an dem ich gerade schreibe ist ein Festival gelände. Leider war das Rockfestival schon anfang Juli. Man kann auch immer schön dem Wetter zu kucken….




Es ist der 17.07. und ich freue mich das ich noch so viel Zeit habe. Werde wohl weiter Richtung Nord- West fahren und nördlich von Alta die Inseln anschauen. Oder doch noch ein abstecher südlich von Alta. Mal sehen….:)
Auf jeden fall weiter die Finnmark erkunden.

Nach zwei nächten auf dem Camping bin ich morgens früh los. Es hat Regenwetter 11 grad. Aber auch das ist toll anzuschauen:




Ich entscheide mich südlich Richtung Finnische grenze zu fahren. Dann die E92 rüber auf die E45 und wieder hoch Richtung Alta. Das ein oder andere begegnet mir. Viel Wald und weite landschaft. Als ich am Wasserfall pause mache freuen sich die schnaken auf mich:



Vor allem das letzte stück der E45 kurz vor Alta bleibt im gedächnis. Leider sind die Bilder nicht so toll geworden:


Da ich ja schon auf dem Weg ans Nordkap an Alta vorbei gekommen bin enscheid ich mich einen Rastplatz anzufahren den ich entdeckt hatte. Also die E6 am Alta Fjord ist einfach toll zu fahren. Landschaftlich super auch bei Regenwetter:





Dort bleibe ich auch nochmal ne Nacht. Koch mir was schönes. Das Wetter soll sich wieder auflösen. Als nächstes Ziel wähle ich das Lyngenfjord aus. Der Weg dahin trotz dem Wetter schön anzuschauen:









Auch eine kleine Brücke fällt auf. Man kann schön sehen wie die gezeiten sich da durch zwängen. Nicht so gewaltig wie in Saltstraumern aber auch schön:

Im Norden gibt es wohl einen tollen Platz und auch eine Schöne Wanderroute.



Am nächsten morgen klart das Wetter etwas auf und ich gehe los. 6 Km schön durch die pampa immer Richtung Leuchtturm.










Windig is es. Aber man hat ne tolle Aussicht dort.






In die kleine Hütte am Leuchtturm kann man rein. Es gibt noch ein Büchlein um sich als Gast einzutragen und praktisch alles was man Braucht um dort zu verweilen. Also wohl eher im Winter wenn es zu einem Schneesturm kommt oder so. Im Sommer braucht man das ganze Werkzeuch den Ofen, Töpfe und Pfannen wohl eher nicht. Im Dach könnte man auch ne Nacht ´überleben´. 🙂








Es fällt auf das die Kollegen aus Baden-Würtemberg auch hier waren. Der Aufkleber den ich in Saltstraumen schon entdeckt hatte ist in der Hütte wieder zu finden.
Der Rückweg ist etwas anspruchsvoller. Über Felsen am Strand entlang. Etwas.





Schön – ich packe meine Sachen und fahre in den Süden.

Dort gibt es einen Gletscher. Da ich den Svartisen Gletscher ja nur Fotografiert hatte wollte ich dann doch die Möglichkeit nutzen. So lange es noch Gletscher gibt. Meine Enkel werden wohl keine mehr sehen.
Der Parkplatz dort kostet. Das System heist Easy Park. Es gibt ne app. Man meldet sich an wählt eine art der Bezahlung. Auch Paypal ist möglich. Da ich dort übernachten will investiere ich 10 Euro und leg mich nach einem guten Essen in den Alkoven. Am nächsten morgen wird das Wetter etwas besser. Mal sehen. Ist schon ne andere strecke wie im Norden. 12 km inkl. einer Steigung sind angesagt. Bin jetzt nicht sooo der super Wandersmann 🙂 Morgens um 9 Uhr geht es los:





In den Gletscher Fluss fließt noch ein kleiner Bach mit klarem Wasser. Suuper lecker und erfrischend. auch praktisch um seine Flasche wieder aufzufüllen. Am Gletscher angekommen laufe ich auf Eis. Aufregend.









Man kann hören wie er schmilzt:
Auf dem Rückweg klart es auf und ich merke das ich viel zu viel zeuch an habe 🙂



Der Gletscher Wasser Fluss:
Schon beiendruckend wenn man in einem so großen Landschaftlichen ´U´ steht. Als ich zurück zum Parkplatz komme ist der total voll. Also nix wie weg. Nächstes Ziel die Insel Senja nördlilch der Lofoten. Sehr schöne eindrücke aber auch sehr voll.







Die Straßen sind eng und man kann nicht die angebenen 60 Km fahren. Am Ersfjord Strand habe ich glück und bekomme noch einen Parkplatz. Toller strand. Ok das is das Europäische Nordmeer und nicht die Adria. Aber das macht es aus meiner sicht ja so besonders.










Am abend gibt es keinen freien Parkplatz mehr.
Die Plattfisch Strory
Naja nach dem ich gut gegessen habe gehe ich an den kleine Hafen stell mich an die Spitze und versuche mein glück beim Fischen. Da ist auch ruhe. Plötzlich endecke ich das dort jemand schnorchelt. Voll ausgerüstet mit Harpune ect.. Natürlich kommt er immer näher also wechsle ich den Platz. Bin schon am zusammen packen weil nix geht. Da Taucht er auf und gibt mir einen tipp das auf der innen seite des Hafens Fische sind. Gut dachte ich dann versuchste nochmal. Mit erfolg.

Naja hab ihn wieder Schwimmen lassen und ihm mitgeben er soll doch bitte seinen Opa schicken. Hat er net 🙁 Also zurück zum Bus. Auf dem Rückweg kommt der Schnorchler auf mich zu und fragt ob ich was gefangen habe. Dann zeigt er mir was er hat. Zwei Plattfische. Einen kleinen und einen größeren. Ob ich den kleinen will fragt er. Da er mit dem Zelt da ist hat er keine kühl Möglichkeit. Em klar. Wie macht man den? Noch nie live gesehen son Fisch. Er sagt wir Dänen backen den in Butter raus. Okay ich auch. Also das ding geschlachtet und Filetiert. Das gibt ein gutes Frühstück morgen.

Also viel war ja net drann aber sehr lecker…..
Nach einer eher durchwachsenen Nacht mit viel rumgepacke der Zeltkollegen und Parkplatz suchenden Autos flüchte ich früh morgens. Aber die Bilder des morgens sind gut geworden:





Weiter Richtung Fähre. Möchte Richtung Tromso und mich dort drum herum noch bissel herumtreiben. Bekomme ja bald Tourunterstüzung 🙂 Schöne holper strecke.






Also mal ganz erhlich gesagt den Geiranger Fjord hätt ich mir echt sparen können da im Süden. Hier oben ist es genauso schön wenn nicht schöner.
Nicht so weit fahren. Fisch frühstücken und Grillen…



Also den Norden hab ich bisher ganz gut abgegrast:

Es ist jetzt der 24.07. – ab dem 29.07. kommt meine Unterstützung. Also treibe ich mich jetzt noch paar tage hier um Tromso herum herum 🙂 Mal sehen was mir so begegnet. Auf jeden fall schmale holper Straßen….Es kommt ja noch einiges… 🙂
Ich entscheide mich etwas weiter in den Norden zu fahren. Vannoy. Die strecke muss man dann auch wieder zurück. Das waren meistens die strecken wo man am meisten seine ruhe hat. Aber auf dem weg nach Tromso hält mich erstmal eine Straßensperre auf. Es dauert ca. ne stunde und dann kann weitergefahren werden.



Also auf die Fähre und rübber. Interessant ist das ich dann genau gegenüber von Lyngsfjorden bin. Dort hatte ich den Leuchtturm und den Gletscher erkundet. Rechts im Hintergrund die spitze:

Da es nicht so viele Straßen gibt fahre ich erste links herum und dann rechts herum. 🙂 Einen schönen Großen Beach mit Parkplatz entdecke ich las erstes. Krass am Nordmeer bei 20 Grad in der Sonne brutzeln:








Ich fahre die Insel bisschen weiter ab um noch ein paar Bilder zu machen:









Ob die wohl auch die Fähre genommen haben?



Als schlafplatz wähle ich einen geteerten Parkplatz mit blick auf Lyngsfjorden und die umliegenden Berge.







Am nächsten morgen früh auf die Fähre und wieder Richtung Tromso an einen Beach mit Parkplatz. Da steht auch was von Camping mal sehen. Müsste mal wieder Wasser ect. erneuern. Was ich entdecke ist ein Parkplatz aber auch ein kleiner Camping mit Dusche ect. Also entscheide ich mich dort zu bleiben bis die Verstärkung da ist. Es gibt alles hier. Ruhe, Platz zum Fischen und ne schöne Aussicht. Also baue ich komplett auf auf und richte mich ein um hier drei Nächte zu verbringen.












Es wird Samstag und ich werde etwas unruhig. 5 Wochen sind nun vergangen und ich habe super eindrücke gesammelt. Also los nach Tromso zum Flughafen die Verstärkung Abholen!

Ab jetzt sind wir zu dritt und die Rücktour über die Lofoten und Schweden beginnt. Die Rücktour wird in einem separaten Beitrag beschrieben.
Danke für euer Interresse !
Grüße
Ex



















